Da die Verhandlungen zum Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft Österreich bislang ergebnislos geblieben sind, wurden seitens der an den Verhandlungen beteiligten Gewerkschaften Warnstreikmaßnahmen für 26. und 27. Februar angekündigt. Knackpunkt in den Verhandlungen ist die seitens der Gewerkschaften geforderte Einführung einer 35-Stunden-Woche im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich bei vollem Lohnausgleich.

Der ÖVSE-Betriebsrat zeigt sich damit grundsätzlich solidarisch, ist sich aber mit der ÖVSE-Geschäftsleitung hinsichtlich dieser Forderung einig, dass

  • die Unterschiede innerhalb des vom SWÖ-KV betroffenen Spektrums (z.B. Fachkräftemangel in der Langzeitpflege) berücksichtigt werden müssen
  • die Finanzierbarkeit einer derartigen Veränderung angesichts der aktuellen Finanzierungsstrukturen ohne entsprechende Valorisierung seitens der Fördergeber unrealistisch ist
  • neben fairen Arbeitsbedingungen für unsere qualifizierten und engagierten MitarbeiterInnen die Gewährleistung des bestehenden, hochwertigen Betreuungsangebotes für unsere KundInnen absolute Priorität haben muss.

Wir unterstützen einen lösungsorientierten, sachlichen Konsens, der nicht auf dem Rücken der KundInnen erzielt werden soll.

Vor diesem Hintergrund möchten wir allen KundInnen, Angehörigen und Partnern des ÖVSE versichern, dass hinsichtlich der angekündigten Warnstreikmaßnahmen die Betreuung unserer KundInnen stets gewährleistet bleiben wird.